Zum Stichtag 31.12.2025 hatten bundesweit 2.296 Kandidatinnen und Kandidaten die Gesellenprüfung zum Land- & Baumaschinenmechatroniker/in erfolgreich abgelegt, davon allein im Handwerk 2.039 – das sind 68 (oder 2,9 Prozent) weniger als im Vorjahr, also ein kleines, aber „zu verkraftendes“ Minus auf einem hohen Niveau.
Norbert Stenglein, Bundesinnungsmeister im LandBauTechnik-Bundesverband, zeigt sich äußerst zufrieden. „Den kleinen Rückgang können wir verkraften. Wichtig ist, dass wir so 2.296 neue Fachkräfte für unsere Branche gewonnen haben“, so Norbert Stenglein mit Blick auf die Zahlen. „Die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker wird immer komplexer und facettenreicher“, erklärt Norbert Stenglein weiter, „unsere Branche bietet gute Perspektiven und einen spannenden Beruf von der Landtechnik über die Baumaschinen und Flurförderzeugen bis hin zu Motorgeräten.“ Sein Appell an die Gesellen: Weiter Erfahrung im Beruf sammeln und die Karrierewege nutzen. So bietet sich nicht nur die Meister-Laufbahn an, gleichsam haben Gesellinnen und Gesellen auch die Möglichkeit, sich als Systemtechniker weiterzubilden und tiefer in die Fabrikate einzuarbeiten.
Die Bestehens-Quote liegt (ohne Wiederholder) im Abschlussjahrgang 2025 auf Handwerksseite bei 93,5% und damit in einem guten Rahmen. Unter den 2.039 erfolgreichen Absolventen im Handwerk sind 49 (oder 2,4%) Frauen. „Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle an die Ausbildungsbetriebe sowie die dortigen Ausbilderinnen und Ausbilder richten“, so Stenglein weiter, „nur durch Fachbetriebe und Fachkräfte ist dieses Ergebnis möglich.“